Studieninhalte & Profil

Theorie & Praxis des Dienstleistungsmarketing

ACHTUNG: Der Studiengang BWL - Dienstleistungsmarketing startet zum Studienjahr 2018 erstmals unter dem Titel BWL - Marketing Management. Die Informationen auf dieser Seite sind deshalb primär für die aktuellen Studenten und Dozenten gedacht.

Die Studienrichtung BWL - Dienstleistungsmarketing / Medien und Kommunikation verbindet die Vermittlung von Grundlagenwissen in der Betriebswirtschaftslehre mit anwendungsbezogenen Lehrinhalten des Medien-Managements, der Mediengestaltung und Medientechnik. Dabei werden die Medien primär aus der Marketing-Perspektive betrachtet, d.h. in ihrer Eigenschaft als Kommunikationsinstrumente bzw. Werbeträger. 

Die Einordnung des Studiengangs in den Dienstleistungssektor korrespondiert mit den kooperierenden Firmen, den Dualen Partnern, die zum großen Teil Dienstleistungsunternehmen der Medienbranche darstellen.

Das Studium beinhaltet Lehrveranstaltungen zu den Themenkomplexen 

  • Mediengestaltung: Grundlagen der Gestaltung visueller Medien, Fotografie und digitale Bildbearbeitung, Medientechnik, Website-Gestaltung, digitale Audio- und Videobearbeitung
  • Medienwirtschaft: Struktur der Medienwirtschaft, Verlagswesen, Unternehmenskommunikation, Medien- und Werbepsychologie, Journalistisches Arbeiten sowie Medienmarketing (mit Medienmarktforschung und Mediaplanung sowie den Marketing-Instrumenten auf Publikums- und Werbemärkten)
  • Medienmanagement: Medien-Projektmanagement, Medienrecht, Medien-Controlling, Medien-Ethik, Ganzheitliche Kommunikation
  • Online-/Social Media-Marketing: Web-Technologien, Online-Redaktion und Community Management, Instrumente des Online-/Social Media-Marketing; (Integrations-)Seminar zum Thema Mobile Marketing

Weitere Basis-Lehrveranstaltungen des BWL-Studiums sind beispielsweise Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht, Mathematik und Statistik, Finanzbuchführung, wissenschaftliches Arbeiten sowie Informationsmanagement. Die Spezialisierung im Bereich Dienstleistungsmarketing macht etwa ein Drittel des gesamten Umfangs der angebotenen Lehrveranstaltungen aus.

Neben den fachspezifischen Inhalten erwerben die Studierenden Schlüsselqualifikationen, d.h. es werden entsprechende methodische, soziale und persönliche Fähigkeiten vermittelt. Dazu werden Seminare angeboten, die Präsentationstechnik, Gesprächsführung und Rhetorik fördern.  Zusatzfächer, die nicht prüfungsrelevant sind, beinhalten Veranstaltungen zum Umgang mit Software-Tools zur Mediengestaltung (z.B. InDesign, Photoshop, Premiere), ferner anwendungsbezogene Kurse z.B. zu Verkaufs- und Führungstraining, Ideenmanagement, Business Networking, Outdoor-Teamtraining, Business English usw. Der Studienplan verbindet dementsprechend eine anspruchsvolle wissenschaftliche Ausbildung mit der Vermittlung berufsqualifizierender Kompetenzen.

Eine Besonderheit des Studiengangs BWL - Dienstleistungsmarketing ist das häufige teamorientierte Arbeiten an konkreten Praxisprojekten, die auch Bestandteil des Lehrplanes sind. Durch derartige Projekte wachsen die Studierenden an den (fachlich oft sehr interessanten) Aufgaben und lernen Projekte zu koordinieren sowie die Ergebnisse anschließend vor dem Kunden zu präsentieren.

Die praxisgerechten Studienschwerpunkte, die Entwicklung von Handlungskompetenz und die Vorteile des Studiums in kleinen Gruppen tragen zur Attraktivität des Studiums bei. Die Studierenden werden dabei in die Lage versetzt, ihr Wissen praktisch anzuwenden.

Die detaillierten Inhalte der Studienrichtung sind im Rahmenstudienplan und in den Modulbeschreibungen aufgeführt.


Bewerbung & Praxisphasen

Die Interessenten für einen Studienplatz bewerben sich bei einem Unternehmen ihrer Wahl – dem Dualen Partner. Tipps für die Bewerbung finden Studieninteressierte im Bewerbungsleitfaden.

Haben sie mit dem Betrieb einen Studien- und Ausbildungsvertrag geschlossen, dann werden die Studierenden an der DHBW Heidenheim immatrikuliert. Es wechseln sich dreimonatige Theoriephasen an der Hochschule mit gleich langen Praxisphasen beim Dualen Partner ab. So können die gewonnenen Erkentnisse und Fähigkeiten direkt in der Praxis angewandt werden (und umgekehrt ergeben sich aus den Erfahrungen der Praxis neue Ansatzpunkte für die Wissenschaft).