Studieninhalte & Profil

Interprofessionellen Gesundheitsversorgung (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege) in Theorie & Praxis

Das duale Studium vereint auf einzigartige Weise Theorie und Praxis. Während der gesamten Studiendauer erhalten Studierende eine Ausbildungsvergütung von Ihrem Praxispartner und schließen bereits nach 3 Semestern mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) ab – und das ganz ohne Studiengebühren
Im Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege) studiert man interprofessionell in den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie Pflege. Im Mittelpunkt des Studiums steht die personenzentrierte Kommunikation und die berufsübergreifende Zusammenarbeit. Es werden Methoden und Werkzeuge für den direkten Patientenkontakt vermittelt und die Studierenden lernen, wie eine gute Patientenversorgung im komplexen Gesundheitssystem funktioniert.

Mit der Entscheidung für dieses Studium bist du bestens gewappnet für die Entwicklung und fortschreitende Akademisierung der Gesundheitsberufe!

Ein Bachelorprogramm mit Weitblick:

Interprofessionelle, interdisziplinäre oder multiprofessionelle Gesundheitsversorgung wird zunehmend den Versorgungsmarkt bestimmen. Schon jetzt ist eine interprofessionelle und patientenzentrierte Gesundheitsversorgung maßgeblich für eine hohe Qualität in der Versorgung im demographischen Wandel verantwortlich.  Neben der Ausbildung zu reflektierten Praktikern in der Gesundheitsversorgung kommt es zu weiteren positiven Effekten wie z. B. höherer Mitarbeiterzufriedenheit, verbessertem Ressourceneinsatz, einer Fachkräftesicherung und zu besseren Patienten-Outcomes (verkürzte Therapiedauer, kürzeren Belegzeiten, Verringerung von Drehtüreffekten).

Im Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung werden Vorlesungen in den Kernmodulen gemeinsam besucht. Weitere Wahlmodule können zur Vertiefung eigener professioneller Interessen belegt werden. Die Berufsgruppen Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie sowie alle Pflegeberufe mit einem abgeschlossenen Examen lernen in diesem Bachelor-Aufbaustudium in 3 Semestern voneinander, miteinander und übereinander und belegen folgende Themen:

  • Interprofessionelle Kommunikation & Patientenzentrierte Gesprächsführung
  • Neuromuskuläres Training und Adaptation
  • Kognition & Sprache
  • Schmerz- und Wundmanagement
  • Evidenzbasierte Forschung in der Praxis
  • Clinical Reasoning im interprofessionellen Team anwenden
  • Betriebswirtschaftslehre und Projektmanagement
  • Qualitäts-und Risikomanagement
  • Wissenschaftliches Arbeiten und Fachenglisch

Besonderheit des Studiums

Absolventinnen dieses Studiengangs im Anrechnungsmodell werden zum einen im Bereich des Organisationsmanagements als auch im Bereich der patientenzentrierten Versorgung - über ihre eigene professionelle Sichtweise hinaus - ausgebildet. Gleichzeitig wird der Weg für vertieftes wissenschaftliches und evidenzbasiertes Handeln in der eigenen Profession geebnet. Die Bachelorabsolvent*innen sind somit auch auf ein mögliches Masterstudium vorbereitet.

Für wen ist das Studium geeignet?

Der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung spricht examinierte Absolventen der medizinischen Therapie- und Pflegeberufe an. Das Studium Interprofessionelle Gesundheitsversorgung kann an der DHBW Heidenheim und mit einem dualen Partner direkt im Anschluss einer berufsfachschulischen Ausbildung der oben genannten Professionen studiert werden.

Für das formal dreijährige Studium können bereits absolvierte Ausbildungsinhalte angerechnet werden. Dadurch ist es möglich, direkt in das 4. Semester des Studiengangs Interprofessionelle Gesundheitsversorgung einzusteigen.

Studienverlauf & Organisation

Wer kann Interprofessionelle Gesundheitsversorgung (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege) studieren?

Folgende Berufsgruppen können direkt nach dem Berufsfachschulabschluss das duale Hochschulstudium im 4. Fachsemester bei uns aufnehmen:

  • Physiotherapie

  • Ergotherapie

  • Logopädie

  • Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege

Zugangsvoraussetzungen für ein duales Hochschulstudium an der DHBW sind ein Studienvertrag mit einem unserer Dualen Partner, einen Berufsabschluss in Therapie- oder Pflegeberufen und die Hochschulzugangsberechtigung z. B.: 

Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder

Fachhochschulreife/Fachgebundene Hochschulreife mit Delta-Prüfung (mehrere Termine im Jahr möglich) oder

Beruflich Qualifizierte mit Beratungsgespräch und Eignungsprüfung (einmal im Jahr)

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Wichtige Information: Die Deltaprüfungen finden laufend und die Eignungsprüfung für beruflich Qualifizierte findet regulär einmal im Jahr statt und wird für die DHBW zentral für alle Standorte vom ZHL Testzentrum der DHBW durchgeführt.

Vorab brauchen Sie ein persönliches Beratungsgespräch bei der Studiengangsleitung Prof.in Dr. Sujata Huestegge

Anmeldung über das Sekretariat des Studiengangs (Frau Christina Müller)

Video zur Zulassung: Wie kann ich mit einer Ausbildung studieren?

Für die Einstufung ins 4. Fachsemester ist eine abgeschlossene Berufsschulausbildung im Bereich der Therapieberufe (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) oder in einem Pflegefachberuf zwingend erforderlich.

 

Für den Studienstart im Oktober 2027 sind aktuell wieder Studienplätze an der DHBW Heidenheim belegbar. Reservieren Sie sich frühzeitig einen Platz zur Sicherung eines Studienstarts in 2027! Reservierungen mit Studienvertrag nehmen wir bis zum 01. April 2027 im Sekretariat des Studiengangs an. 

 


Was muss ich tun zur Anmeldung meines Studiums mit dualem Partner und Anrechnung von 3 Semestern?

Additiver Studiengang nach abgeschlossener Ausbildung (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege)

Alle Voraussetzung für eine Aufnahme im Überblick:

  • Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur, 3-jährige Berufstätigkeit mit Eignungsprüfung u.a.)
  • Staatliche Anerkennung eines Therapieberufes der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie oder einer dreijährigen Pflegeausbildung
  • Studienvertrag mit einem Dualen Partner (Therapiepraxis; Rehazentrum; Klinik u.a.)
  • Studienplatzreservierung bis April empfohlen
  • Beginn jedes Wintersemester am 1. Oktober
  • Studiendauer: im Anrechnungsmodell 3 Semester (formal 6 Semester und 3 Semester anerkannt), Vollzeit mit Studienvergütung

Bewerbung Dualer Partner:

  • keine Fristen (frühzeitiger Vertragsabschluss empfehlenswert)
  • Informationen und Beratung bekommen Sie bei der Studiengangsleitung Prof.in Dr. Sujata Huestegge

Immatrikulation an der DHBW Heidenheim:

*ACHTUNG: vor Immatrikulation ist ein gültiger Studienvertrag mit einem Dualen Partner über 18 Monate zwingend erforderlich!

Kosten:

  • Keine Studiengebühren
  • Übliche Verwaltungs-, Studienwerks- und Solidarbeiträge für das Erststudium (ca. 120,00/Semester)
  • ggf. Studiengebühren bei internationalen Studierenden aus Nicht-EU/EWR-Staaten und bei Zweitstudium

Vergütung:

  • Über die 3 Semester laut Studienvertrag regelmäßige Gehaltszahlungen 
  • Höhe entsprechend dem individuell vereinbarten Studienvertrag vom Dualen Partner (i.d.R. 40 – 50% eines Regelvertrages der jeweiligen Profession)

Interesse an einem Studienplatz?

Es gibt verschiedene Wege zu einem Studienplatz

Wenn Sie bei einer Einrichtung, die bereits zugelassener Dualer Partner der DHBW ist, arbeiten, können Sie dort einen Studien- bzw. Ausbildungsvertrag für 3 Semester abschließen. Mit dem abgeschlossenen Studienvertrag können Sie an der DHBW immatrikuliert werden.

Wenn Sie in einer geeigneten Einrichtung, die noch nicht zugelassener Dualer Partner an der DHBW ist, arbeiten, können wir an der DHBW prüfen, ob die Voraussetzungen einer Partnerschaft bestehen und die gewünschte Einrichtung für Sie möglicherweise zulassen. Mit einem zugelassenen Dualen Partner und dem dort abgeschlossenen Studienvertrag können Sie dann an der DHBW immatrikuliert werden.

Wenn Sie Ihre Ausbildung an einer kooperierenden Berufsfachschule (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege) absolvieren, können Sie sich Ihren Studienplatz bereits zu Beginn der Ausbildung sichern. Dazu schließen Sie einen Studienvertrag mit einem Dualen Partner ab, der mit der jeweiligen Berufsschule oder/und der DHBW Heidenheim zusammenarbeitet. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss können Sie ohne Unterbrechung mit dem Bachelorstudium an der DHBW starten. Mit dem frühzeitig abgeschlossenen Studienvertrag ist Ihr Studienplatz fest reserviert, sodass einer direkten Immatrikulation nichts im Wege steht.

 

Wie ist das Studium organisiert?

Ein duales Studium an der DHBW Heidenheim bedeutet, dass sich Theorie- und Praxisphasen regelmäßig abwechseln. Die Theoriephasen finden am Campus in Heidenheim statt, während Sie in den Praxisphasen bei Ihrem Dualen Partner eingesetzt sind. Urlaub und freie Tage werden in Abstimmung mit Ihrem Dualen Partner während der längeren Praxisphasen genommen.

Abschluss des Studiums ist nach 1,5 Jahren der Bachelor of Science mit 210 ECTS-Punkten.

Auslandsaufenthalte

Während des 6. Studiensemesters ist bei entsprechenden Studienleistungen und in Absprache mit der Studiengangsleitung ein Auslandshalbsemester (Januar-März) an einer der Partneruniversitäten der DHBW Heidenheim möglich. Weiterführende Informationen zum Auslandssemester gibt es beim International Office.


Zusatzqualifikationen

 

Lehrbeauftragte

Die DHBW setzt auf externe, nebenamtlich tätige Lehrbeauftragte.

Einen Überblick über die Module und/oder Units, für die der Studiengang nebenamtliche Lehrbeauftragte sucht, sind auf der Seite Lehrbeauftragter werden zu finden.

Wer Interesse an einer Lehrtätigkeit, sendet seine Bewerbung inkl. ausführlichen Lebenslauf an das Sekretariat des Studiengangs.

Berufsperspektiven & Einsatzgebiete

Die Anforderungen an die Therapie- und Pflegeberufe steigen seit Jahren. Zum einen wird eine flächendeckende Akademisierung mit wissenschaftlichem Anspruch gefordert. Zum anderen wird aber auch in der Praxis eine verbesserte (fachliche, ökonomische) Patientenversorgung verlangt.

Absolvent*innen dieses Studiengangs werden, aufbauend auf ihrer monoprofessionellen Ausbildung (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Pflege), hochschulisch im dualen Modell aufbauend im Bereich der interprofessionellen Patientenversorgung ausgebildet. Kenntnisse über andere Professionen und kulturelle Unterschiede und Besonderheiten werden das berufliche Handeln nachhaltig erweitern. Kommunikationsfähigkeit im sich schnell wandelnden Berufsleben und im Kontakt mit Patient*innen, Angehörigen und Mitbehandler*innen werden in einer komplexen Versorgung zukünftig zunehmend wichtiger.

Wo arbeiten unsere Absolvent*innen?

Mit dem Abschluss der Berufsausbildung und des Bachelorstudiengangs „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ verfügen unsere Absolvent*innen über eine besondere Kombination aus staatlicher Berufszulassung, akademischer Qualifikation und interprofessioneller Handlungskompetenz.

Das Studium verbindet fundierte fachliche Expertise in Theorie und Praxis mit Kompetenzen, die für eine moderne, evidenzbasierte Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnen: wissenschaftliches Arbeiten und Forschen, kritisches und evidenzbasiertes Denken, Problemlösungskompetenz, systemisches Denken sowie die Fähigkeit, komplexe Versorgungssituationen zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln.

Absolventinnen sind damit nicht nur für die unmittelbare Versorgung von Patientinnen qualifiziert, sondern können auch übergeordnete Aufgaben und Schnittstellenfunktionen im Gesundheitswesen übernehmen. Sie sind befähigt, interprofessionelle Prozesse zu koordinieren, Verantwortung zu übernehmen und unterschiedliche Perspektiven und Berufsgruppen miteinander zu verknüpfen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Kompetenzen aus dem Studium – darunter Führungskompetenz, interprofessionelle Zusammenarbeit, Kommunikationskompetenz, Priorisierung und Entscheidungsfähigkeit sowie Risiko- und Qualitätsmanagement – eröffnen vielfältige berufliche Perspektiven in unterschiedlichen Einrichtungen und Versorgungsbereichen.

Mögliche Tätigkeitsfelder sind beispielsweise:

  • Leitende Funktionen in multi- und interprofessionellen Teams: Koordination komplexer Versorgungsprozesse, Moderation und Leitung von Fallkonferenzen sowie Übernahme von Führungsverantwortung, beispielsweise in Neurologie, Geriatrie, Palliativmedizin, Rehabilitation, Frührehabilitation, Frühförderung, Psychiatrie, Psychosomatik oder Schmerzmedizin.

  • Prävention und Gesundheitsförderung: Gesundheitsberatung, Gesundheitscoaching und Entwicklung bzw. Umsetzung gesundheitsfördernder Maßnahmen.

  • Beratung und Edukation: Patienten- und Angehörigenberatung, Schulung und Gesundheitsedukation sowie beratende Tätigkeiten, beispielsweise im Bereich von Hilfsmitteln und Medizinprodukten.

  • Schnittstellen- und Versorgungsmanagement: Gestaltung und Koordination von Übergängen zwischen Krankenhaus, ambulanter Versorgung, Rehabilitation und häuslicher Versorgung sowie Entwicklung sektorenübergreifender Versorgungskonzepte.

  • Versorgungsnetzwerke und Case Management: Mitarbeit an und Gestaltung von Versorgungsnetzwerken, neuen Versorgungsformen, Case Management, Fallsteuerung und Entlassungsmanagement.

  • Projekt-, Qualitäts- und Risikomanagement: Planung und Steuerung von Projekten, Weiterentwicklung von Versorgungsqualität, Risikobewertung und Risikomanagement sowie Implementierung neuer Strukturen und Prozesse.

  • Fach- und Führungsverantwortung: Übernahme von fachlichen Leitungsfunktionen, beispielsweise in Therapiepraxen oder als Stationsleitung in Kliniken.

  • Forschung und wissenschaftliches Arbeiten: Mitarbeit an Forschungsprojekten, wissenschaftliche Aufbereitung und Kommunikation von Erkenntnissen sowie Implementierung neuer evidenzbasierter Versorgungs- und Therapieformen.

  • Interprofessionelle Zusammenarbeit im Bildungs- und Gesundheitsbereich: Zusammenarbeit mit nicht-therapeutischen Berufsgruppen, beispielsweise Erzieherinnen und Lehrerinnen, in Kindertageseinrichtungen, Schulen und weiteren Bereichen der Gesundheitsförderung und des Public Health.

Kompetenzen für eine komplexe Gesundheitsversorgung

Die Tätigkeit im Gesundheitswesen erfordert zunehmend die Fähigkeit, mit Unsicherheit und komplexen Situationen umzugehen, Veränderungen flexibel zu begegnen und unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen. Das Studium stärkt deshalb neben der fachlichen Expertise auch Anpassungsfähigkeit und Flexibilität, Resilienz und Belastbarkeit sowie Zeit- und Selbstmanagement.

Die Absolventinnen lernen, komplexe Versorgungssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, Prioritäten zu setzen, Risiken einzuschätzen und gemeinsam mit verschiedenen Berufsgruppen tragfähige Entscheidungen zu entwickeln. **Stakeholder-Management und die Zusammenarbeit mit relevanten Akteurinnen** ermöglichen dabei einen ganzheitlichen Blick auf Versorgung – über einzelne Berufsgruppen, Einrichtungen und Sektoren hinweg.

Internationale und akademische Perspektiven

Der Bachelorabschluss eröffnet darüber hinaus den Zugang zu weiterführenden Masterstudiengängen – sowohl in der jeweiligen berufsspezifischen Fachrichtung als auch in anderen gesundheitsbezogenen Studiengängen. Die akademische Qualifikation kann zudem die Grundlage für ein weiterführendes Studium oder eine berufliche Tätigkeit im Ausland bilden.

So eröffnet der Bachelor „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ Perspektiven für eine berufliche Entwicklung, die weit über die klassische unmittelbare Patientenversorgung hinausgeht – von der direkten Versorgung über Beratung, Führung und Versorgungsmanagement bis hin zu Forschung, Qualitätsentwicklung und der Gestaltung zukünftiger Gesundheitsversorgung.

Duale Partner und Berufsschulen in Kooperation

Hier können Studieninteressierte nach Dualen Partnern suchen, die einen Studienplatz in Kooperation anbieten.

Für Studierende:

Bei Interesse für einen Studienplatz informieren Sie sich entweder direkt beim Unternehmen über die jeweiligen Bewerbungsprozesse der gewünschten Einrichtung oder bei uns im Sekretariat. Nicht alle Dualen Partner haben vermerkt, für welche Profession der Studienplatz ausgeschrieben ist.

Liste der Dualen Partner

Studieninteressierte, die weitere Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Dualen Partner für den Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung benötigen, wenden sich bitte an die Studiengangsleiterin.

Für Duale Partner

Freie Studienplätze können von den jeweiligen Partnereinrichtungen auf dieser Seite veröffentlicht werden. Folgen Sie diesem Link: 

Duale Partner Liste

Sie möchten Dualer Partner werden

Grundsätzlich sind alle Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Therapiezentren u.ä. geeignet, Dualer Partner zu werden. Gerade die Vielfalt und Dynamik der beteiligten Unternehmen sind zentrale Erfolgsfaktoren der DHBW Heidenheim.

Als relevante Eignungskriterien müssen fachliche und personelle Mindestanforderungen erfüllt werden, die bei der Studiengangsleitung erfragt werden können. Gerne besucht die Studiengangsleitung die Einrichtung vor Ort, um diese persönlich kennenzulernen, die Umsetzung der Praxisphasen zu besprechen und um die Zulassung der Einrichtung in die Wege zu leiten. Die finale Entscheidung, ob ein Unternehmen Dualer Partner werden kann, obliegt dem örtlichen Hochschulrat. Die Dualen Partner reservieren dann die gewünschte Anzahl an Studienplätzen bei der Studiengangsleitung.

 

Häufig gestellte Fragen

Der Duale Partner wählt die Studierenden selbst aus. Dadurch ist eine passgenaue Besetzung der Studienplätze möglich und die Abbrecherquote bleibt sehr niedrig.Die hohe Lehrqualität verbunden mit starkem Praxisbezug ermöglicht die Vermittlung von anwendungsorientiertem Wissen. Die Theorie kann sofort in die Praxis umgesetzt werden.
Der Duale Partner bestimmt die Themen der schriftlichen Arbeiten, so auch das Thema der Bachelorarbeit. Die Dauer des Studiums ist vergleichsweise kurz. Die Duale Partnerschaft erhöht die Attraktivität Ihrer Einrichtung für potentielle Mitarbeitende. Durch die Anstellung der Studierenden entsteht eine hohe Bindung zur Einrichtung.

Die personelle und sachliche Ausstattung des Dualen Partners muss eine angemessene Betreuung der Studierenden ermöglichen. Sind einzelne Voraussetzungen nicht gegeben, können die Studierenden für die entsprechenden Inhalte in anderen Einrichtungen ausgebildet werden.

Haben Sie sich dazu entschieden Dualer Partner zu werden, dann nehmen Sie Kontakt zur Studiengangsleitung auf. Vereinbaren Sie einen Termin für einen ersten Austausch und späteren Besuch in Ihrer Einrichtung. Nach positiver Empfehlung durch die Studiengangsleitung prüft der Örtliche Hochschulrat Ihre Zulassung.

Das Studium richtet sich an ausgebildete Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen und Pflegefachkräfte.

Die Höhe der Vergütung für Studierende richtet sich nach den aktuellen tariflichen Vergütungssätzen des TVAöD. Der Jahresurlaub der Studierenden wird im Studienvertrag vereinbart.

Beim Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung handelt es sich um ein sechssemestriges Studium. Durch die spezielle Studienverlaufsplanung verkürzt sich das Studium auf 1,5 Jahre, das Studium beginnt im vierten Semester. Es findet ein dreimonatiger Wechsel zwischen Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen beim Dualen Partner statt.


Kooperierende Berufsfachschulen

Logopädie:

  • BFS Ulm Gesundheitsakademie der Uniklinik Ulm

Physiotherapie:

  • Berufsfachschule für Physiotherapie der Bezirkskliniken Schwaben am Bezirkskrankenhaus Günzburg
  • Berufskolleg Waldenburg - Sport und Physioschule Waldenburg
  • fobis - Staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie und Massage Stuttgart (bis 2021)

Pflegeberufe:

  • Berufsfachschule für Altenpflege, Heidenheim
  • Berufsfachschule für Altenpflege, RKU - Universitäts- und Rehablitationskliniken Ulm gGmbH
  • Valckenburgschule Ulm, Altenpflege
  • Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbh, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
  • Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege der Donau-Ries Klinik Donauwörth
  • Geschwister-Scholl-Schule, Pflege
  • Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben am Bezirkskrankenhaus Günzburg

Ergotherapie:

  • Berufsfachschule für Ergotherapie der Bezirkskliniken Schwaben am Bezirkskrankenhaus Günzburg
  • Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbh, Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Es können jederzeit weitere Berufsfachschulen mit dem Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung kooperieren. Die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Sujata Huestegge steht für Fragen zur Verfügung.

Aus Lehre & Forschung


 

Labore

Dem Studiengang steht eine Lehrklinik und ein Konferenzraum mit folgenden Laboreinheiten zur Verfügung:

 

 

Wir über uns

Was unsere Studierenden sagen

Chiara Fischer

Absolventin 2023, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei der Fachklinik Ichenhausen

„Mein Studium Interprofessionelle Gesundheitsversorgung war ein spannendes Abenteuer, es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht andere Therapieberufe näherkennenzulernen und das Netzwerk zwischen der Logopädie und anderen Professionen zu stärken.“

Wie ihr das Studium an der DHBW Heidenheim gefallen hat, erzählt sie im Video.

Florian Lahner

Absolvent 2019, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei Kreiskliniken Günzburg-Krumbach

„Das Studium an der DHBW hat mir dabei geholfen, die Physiotherapie noch intensiver kennenzulernen und diese in das gesamte Gesundheitswesen einzuordnen - die perfekte Grundlage für die kommenden Herausforderungen für mich im Berufsleben und für das Gesundheitssystem.“

Ronja Winkler

Studentin, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei medisan Physio- und Gesundheitspraxis

„Der Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung gibt einen sehr guten Überblick über das Gesundheitssystem.Ich lerne meine eigenen beruflichen Grenzen als Physiotherapeutin besser einzuschätzen und kann auch in interprofessionellen Teams darüber hinauszuwachsen.“

Margit Staudinger

Absolventin 2019, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei m&i-Fachklinik Ichenhausen

"Durch das Studium der IPV habe ich gelernt, meine tägliche Arbeit am Patient - auch wissenschaftlich - zu hinterfragen und dementsprechend anzupassen."

Martin Klaus

Absolvent 2022, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei Gantze Therapie- und Trainingszentrum

„Ich wollte nach 10 Jahren Berufserfahrung mit dem Studium nochmal frischen Wind in mein Arbeitsleben als Physiotherapeut bringen. Als fachliche Leitung unserer Praxis war es mir wichtig nicht gänzlich aus dem Team herausgerissen zu werden. Dank der DHBW wurde unsere Praxis dualer Partner und ich konnte die Praxisphasen im bisherigen Team absolvieren. Für mich war es der optimale Weg als angehende Führungskraft innerhalb von nur 18 Monaten einen Hochschulabschluss zu erwerben.“

Antje Horrer

Antje Horrer

„Dank des dualen Studiengangs konnte ich mich in relativ kurzer Zeit beruflich neu orientieren, einen akademischen Abschluss machen und meine Vorkenntnisse als gelernte Krankenschwester im Studium direkt mit einbringen.“

Marvin Kreuzwieser

Absolvent 2016, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei Kreiskliniken Günzburg-Krumbach Klinik Günzburg

"Ich schätze die Chance einer akademischen Ausbildung. Theorie und Praxis werden optimal miteinander verbunden. Darüber hinaus ergibt sich die Chance innerhalb von 4,5 Jahren zwei Abschlüsse
zu erwerben."

Ines Müller

Absolventin 2017, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei Bezirkskliniken Schwaben

"Das Studium an der DHBW bietet die Möglichkeit, die theoretisch gelernten Inhalte in den Praxisphasen zu erleben und selbst als Ergotherapeutin anzuwenden. Für frisch Ausgebildete bietet das duale Studium einen geführten Einstieg ins Berufsleben und für langjährig erfahrene Arbeitnehmer*innen ist es eine tolle Möglichkeit nicht vollständig aus der praktischen Berufstätigkeit auszusteigen und sich dennoch weiterzubilden."

Ines Müller arbeitet nach ihrem Studium als Ergotherapeutin. Wie ihr das Studium an der DHBW Heidenheim gefallen hat, erzählt sie im Interview.

Natascha Dimond

Absolventin 2017, Interprofessionelle Gesundheitsversorgung bei Bezirkskliniken Schwaben

"Ich würde den Studiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung an der DHBW Heidenheim denjenigen empfehlen, die sich zum einen mit Interprofessionalität im Gesundheitswesen und zum anderen mit wissenschaftlichem Arbeiten intensiv auseinandersetzen möchten."

Natascha Dimond arbeitet nach ihrem Studium als stellvertretende Leitung des Sozialkulturellen Dienstes. Wie ihr das Studium an der DHBW Heidenheim gefallen hat, erzählt sie im Interview.

Ansprechpersonen

Psychosoziale Beratungsstelle

Manfred-Börner-Straße 5, 89081 Ulm

Erreichbarkeit: Mo + Do 8 bis 12 Uhr