Ein Modell macht Geschichte!

Initiative und Start

Die Initiative für ein duales Studienmodell ging vor über 40 Jahren von den Unternehmen Daimler-Benz, SEL und Bosch aus. Anfang der 1970er-Jahre entstand so das "Stuttgarter Modell", das von der Landesregierung Baden-Württemberg aufgegriffen wurde und 1974 zum Start der ersten Berufsakademien in Stuttgart und Mannheim führte. Von Anfang an wurde das duale Modell des praxisintegrierenden Studiums angeboten. 1982 entschied der Landtag, dass der Modellversuch zur regulären Einrichtung wird.

 

Beginn in Heidenheim

Im Jahr 1976 nahm die Berufsakademie Heidenheim ihren Lehrbetrieb auf – mit 38 Studierenden in den Studienbereichen Technik und Wirtschaft. War der Standort Heidenheim anfangs eine Außenstelle der BA Stuttgart, ist er seit Oktober 1979 eigenständig.

 

Neues Kapitel Duale Hochschule Baden-Württemberg

Mit der Umwandlung der Berufsakademien zur Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am 1. März 2009 wurde die erste duale praxisintegrierende Hochschule in Deutschland etabliert.

 

Stetiges Wachstum

Im Laufe der Jahre erweiterte die DHBW Heidenheim ihr Angebot auf aktuell 20 verschiedene Studienrichtungen. Im Juli 2010 hat sich die DHBW Heidenheim räumlich verändert. Im siebenstöckigen Hauptgebäude in der Marienstraße 20 sind die Studienfelder Technik und Wirtschaft angesiedelt. In der Außenstelle in der Wilhelmstraße 10 wird neben dem Studienfeld Sozialwesen auch der Wirtschaftsstudiengang BWL-Spedition, Transport und Logistik und der Gesundheitsstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung gelehrt. Am Vorlesungsstandort Ulm-Wiblingen in der Schloßstraße 38 sind die Gesundheitsstudiengänge Angewandte Gesundheitswissenschaften, Angewandte Hebammenwissenschaft und Medizintechnische Wissenschaften untergebracht.