Gemeinsam für mehr MINT-Begeisterung: DHBW Heidenheim und Zukunftsakademie vertiefen Zusammenarbeit

Wie lässt sich bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken? Und wie können junge Menschen bereits während der Schulzeit Einblicke in Hochschule, Forschung und praktische Anwendungen erhalten? Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim und die Zukunftsakademie Heidenheim e.V. (ZAK) wollen ihre Aktivitäten künftig stärker miteinander verzahnen.

„Wir möchten die Zusammenarbeit mit der Zukunftsakademie systematisieren und neue gemeinsame Angebote auf den Weg bringen“, erklärt Rektor Prof. Dr. Marcus Hoffmann. „Beide Einrichtungen haben das Ziel, junge Menschen für Zukunftsthemen zu begeistern. Wenn wir unsere Möglichkeiten bündeln, können wir Schülerinnen und Schüler noch früher mit MINT, Wissenschaft und praktischer Anwendung in Kontakt bringen.“

Ein konkreter Baustein ist bereits vereinbart: Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe erhalten von nun an die Möglichkeit, in ausgewählte MINT-Vorlesungen der DHBW Heidenheim hineinzuschnuppern. Das Angebot wird im neuen Programmheft der Zukunftsakademie, das vor Kurzem erschienen ist, angekündigt.

Auch eine frühere Zusammenarbeit soll wieder aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Bereits 2018 hatten Studierende aus dem Technikbereich der DHBW Kurse für Kinder und Jugendliche an der Zukunftsakademie angeboten. An diese Erfahrungen soll nun angeknüpft werden.

Darüber hinaus möchten DHBW und Zukunftsakademie die Zusammenarbeit im Bereich „Jugend forscht“ intensivieren. Bei einem Aktionstag der Zukunftsakademie im Oktober wurden interessierte Gymnasien an das Thema Forschungsprojekte herangeführt. Ziel war es, Schüler*innen für eigene Forschungsfragen zu begeistern und entsprechende Projekte an den Schulen anzustoßen. Die DHBW war am Aktionstag mit einem Informationsstand beteiligt. Zudem standen Professor*innen als Experten Rede und Antwort.

„Uns ist wichtig, Kindern und Jugendlichen Räume zu geben, in denen sie selbst ausprobieren, forschen und eigene Ideen entwickeln können“, sagt Klaus Moser, Erster Vorsitzender der Zukunftsakademie Heidenheim e.V. Er sieht insbesondere beim MINT-Mindset noch Potenzial: „Wir wollen junge Menschen dafür begeistern, sich mit technischen und naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und ihnen zeigen, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen.“

Die Kooperation soll damit künftig noch stärker zu einem gemeinsamen Anliegen beitragen: Kinder und Jugendliche frühzeitig für MINT, Wissenschaft und Zukunftstechnologien zu begeistern und ihnen konkrete Wege in Studium und Forschung aufzuzeigen.