Summer School 2026: Sustainable Engineering an der DHBW Heidenheim

Wie lassen sich Hochschulen nachhaltig und zukunftsorientiert gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich insgesamt 36 Studierende aus Deutschland, Ungarn und Malta im Rahmen der Summer School 2026 an der DHBW Heidenheim.

Vom 10. bis 14. August 2026 fand das Short Intensive Programme (SIP) „Sustainable Engineering“ im Rahmen des Moduls „Aktuelle Themen des Business Engineering“ statt. Neben der intensiven Präsenzwoche an der DHBW Heidenheim wurde das Programm durch eine digitale Kick-off-Veranstaltung am 6. August sowie eine abschließende Online-Präsentation der Ergebnisse am 26. August ergänzt. Ziel des Programms war es, den Studierenden ökonomische (Circular Economy) und gestalterische (Human-/Life-centred Design) Perspektiven auf nachhaltige Lösungen zu vermitteln und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich gemeinsam mit Studierenden anderer Hochschulen mit aktuellen Fragestellungen des Sustainable Engineering auseinanderzusetzen. An der Summer School nahmen Studierende der DHBW Heidenheim sowie der John von Neumann University aus Kecskemét (Ungarn) und des Malta College for Arts, Science and Technology (MCAST) aus Paola (Malta) teil. Die internationale Zusammensetzung ermöglichte einen intensiven fachlichen und interkulturellen Austausch.

Nachhaltigkeit praxisnah erleben
Neben den fachlichen Inhalten stand auch das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt der Summer School. Nach dem ersten Vorlesungstag startete das Kennenlernen mit einer Führung durch das Kunstmuseum Heidenheim. Bei anschließendem Austausch und leckeren Cocktails konnten die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in entspannter Atmosphäre erste Kontakte knüpfen. Am Mittwoch führte eine gemeinsame Wanderung zum Demeterhof Talhof – einem der ersten Demeterhöfe weltweit. Der Weg dorthin bot zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen und Austausch: Über eine Zwischenstation in einer Eisdiele ging es über die Stäffele zum Schloss Hellenstein, durch den Wald und vorbei am Wildpark bis zum Demeterhof. Vor Ort erhielten die Studierenden einen umfassenden Einblick in den Betrieb und seine nachhaltige Wirtschaftsweise. Eine anschließende Verkostung rundete den Besuch ab. Am Donnerstag standen die Natur und die Stadt als Lern- und Erfahrungsräume im Mittelpunkt. Die Studierenden erkundeten den Brenzpark und DOCK33 und wendeten dabei Methoden des „Life-centred Design“ direkt in der Natur an. So konnten die theoretisch vermittelten Inhalte praktisch erprobt und aus einer neuen Perspektive betrachtet werden.

Internationaler Austausch und gemeinsame Perspektiven
Geleitet wurde das Short Intensive Programme von Associate Professor Ivanna Melnuchyk von der Ivano-Frankivsk National Technical University of Oil and Gas in der Ukraine, Mintumol Raju vom International Office des Malta College for Arts, Science and Technology sowie Prof. Dr.-Ing. Olga Lange von der DHBW Heidenheim. Unterstützt wurde die Summer School zudem maßgeblich von den Kolleginnen des International Office der DHBW Heidenheim im Rahmen der Erasmus+-Förderung. Die Summer School 2026 verband damit fachliche Auseinandersetzung, praxisorientiertes Lernen, internationale Zusammenarbeit und persönliche Begegnungen. Für die Studierenden bot das Programm die Gelegenheit, neue Perspektiven auf nachhaltiges Engineering kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen und gemeinsam an zukunftsorientierten Fragestellungen zu arbeiten.