Blended Intensive Program in Liège: Internationale Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis
Vom 9. bis 13. März 2026 nahmen zehn Studierende der DHBW Heidenheim am Blended Intensive Program am HELMo Campus Guillemins Business College in der belgischen Stadt Liège teil.
Vom 9. bis 13. März 2026 nahmen zehn Studierende der DHBW Heidenheim am Blended Intensive Program am HELMo Campus Guillemins Business College in der belgischen Stadt Liège teil. Gemeinsam mit fünf Studierenden der Savonia University of Applied Sciences aus Finnland sowie 8 belgischen Studierenden arbeiteten sie eine Woche lang intensiv an internationalen Praxisprojekten.
Nach der Anreise am 8. März startete das Programm am Montag mit Ice-Breaking-Aktivitäten und Übungen zur Gruppenbildung. Ziel war es, schnell funktionierende internationale Teams zu bilden. Unter dem Motto „Street Smart vs. Book Smart“ arbeiteten die Studierenden anschließend in gemischten Gruppen an realen Aufgabenstellungen von Unternehmen.
Praxispartner waren unter anderem die Oestreicher GmbH aus Heidenheim, Puramis aus Liège sowie Fullyn aus Finnland. Die Teams beschäftigten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen, darunter Benchmarking-Analysen sowie die Entwicklung eines App-Templates für eine Relocation-Software. Während der Woche wurden die Anforderungen teilweise bewusst verändert, um die Teams zu fordern und ihre Reaktionsfähigkeit zu testen.
Ergänzt wurde die Projektarbeit durch Workshops zu Themen wie Präsentationskompetenz sowie durch verschiedene Methoden, beispielsweise Ideengenerierung oder Szenarioanalyse, die von den deutschen Studierenden vorbereitet und durchgeführt wurden. Ein besonderes Highlight war außerdem der Besuch zweier Unternehmerinnen, die ihre persönlichen Erfahrungen aus der Praxis mit den Studierenden teilten.
Neben der intensiven Projektarbeit blieb auch Zeit, die Gastgeberstadt kennenzulernen. Bei einer „Taste of Liège“-Stadtführung entdeckten die Teilnehmenden die kulturellen und kulinarischen Besonderheiten der Stadt – inklusive belgischer Schokolade, regionaler Spezialitäten und der berühmten Waffeln.
Die Woche zeigte eindrucksvoll, wie wichtig interkulturelle Zusammenarbeit und Flexibilität im internationalen Kontext sind. Neben fachlichen Kompetenzen, etwa in den Bereichen Präsentation und Projektarbeit auf Englisch, entwickelten die Studierenden auch wichtige persönliche Fähigkeiten weiter – insbesondere Offenheit, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen.
Ein prägendes Zitat von Gastgeber Patrick Coppens begleitete die Woche:
„If you think you're not ready, you are ready.“
Das BIP verdeutlichte, dass eine kurze, intensive internationale Erfahrung sowohl fachlich als auch persönlich enorm bereichernd sein kann.
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