DHBW Heidenheim setzt auf Qualität, Partnerschaften und regionale Stärke: Prof. Dr. Marcus Hoffmann als Rektor der DHBW Heidenheim eingeführt
Im Rahmen seiner offiziellen Amtseinführung hat Prof. Dr. Marcus Hoffmann die zukünftige Ausrichtung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim vorgestellt. Dabei betonte er die starke Verwurzelung der Hochschule in der Region sowie die zentrale Bedeutung des dualen Studiums für Wirtschaft und Gesellschaft.
„50 Jahre duales Studium in Heidenheim stehen für eine Erfolgsgeschichte mit großer regionaler Strahlkraft“, erklärte Prof. Dr. Marcus Hoffmann mit Blick auf das diesjährige Jubiläum der ehemaligen Berufsakademie Heidenheim. Sichtbares Zeichen dieser engen Verbindung sei unter anderem das Ortseingangsschild „Hochschulstadt Heidenheim“, das die Stadt vor vier Jahren eingeführt habe. Landrat Peter Polta, Hochschulratsvorsitzender der DHBW Heidenheim ergänzte: „Unsere Duale Hochschule am Standort Heidenheim ist ein Erfolgsmodell. Sie steht exemplarisch für eine Bildungsform, die Theorie und Praxis in besonderer Weise miteinander verbindet. Dieses Zusammenspiel ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer tiefen Überzeugung: dass Bildung dann am stärksten wirkt, wenn sie nah an der Realität ist.“ Auch Prof. Dr. Martina Klärle, Präsidentin der DHBW, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der DHBW Heidenheim für die Region. Aufgabe der Hochschule sei es, die Studierenden fachlich und interdisziplinär auf die Zukunft vorzubereiten. Sie sieht die DHBW durch ihre enge Verbindung von Theorie und Praxis in der Verantwortung, junge Menschen zu befähigen, Gesellschaft und Wirtschaft aktiv mitzugestalten.
Rektor Prof. Dr. Marcus Hoffmann ist überzeugt, dass die DHBW Heidenheim heute hervorragend aufgestellt sei: Hohe Zufriedenheitswerte bei Studierenden, eine enge Zusammenarbeit mit den dualen Partnerunternehmen und -einrichtungen sowie moderne Infrastruktur und nahezu vollständig besetzte Professuren bildeten eine stabile Grundlage für die kommenden Jahre. Besonders hob Hoffmann die Bedeutung der langjährigen Partnerschaften mit Unternehmen und Institutionen der Region hervor. Von Seiten der Dualen Partner bestätigte Peter Polta diese Einschätzung: „Nicht nur für das Landratsamt Heidenheim, sondern auch für unsere Unternehmen im Landkreis aber auch in der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg am Standort Heidenheim ein unverzichtbarer Partner. Sie sichert den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs und stärkt die Innovationskraft unserer Region. Damit ist die DHBW für unsere Region ein Standortfaktor von herausragender Bedeutung.“
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung sieht die Hochschule auch Herausforderungen. Die angespannte wirtschaftliche Lage, internationale Krisen, Strukturwandel und technologische Umbrüche durch Künstliche Intelligenz hätten spürbare Auswirkungen auf Baden-Württemberg und die Region Ostwürttemberg. „Abwarten oder Lamentieren ist für uns keine Option“, betonte Prof. Dr. Marcus Hoffmann. Vielmehr wolle die DHBW ihre Zukunft aktiv gestalten und ihre Rolle als Impulsgeber insbesondere in der Region Ostwürttemberg sowie im angrenzenden Bayrisch-Schwaben weiter stärken.
Für die kommenden Jahre seiner insgesamt sechs jährigen Amtszeit kündigte Hoffmann daher eine Reihe konkreter Maßnahmen an, wie beispielsweise die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Dualen Partnern der Hochschule, ein neu akkreditiertes Studienangebot mit aktualisierten Lehrinhalten, das bereits ab Oktober 2026 starten wird sowie den Ausbau des Masterangebots am Standort Heidenheim. Als weitere Ziele nannte er den weiteren Ausbau aller vier Studienbereiche Gesundheit, Sozialwesen, Technik und Wirtschaft, die stärkere Mitwirkung an regionalen Zukunftsprojekten, das Engagement in strategische Bildungspartnerschaften mit Schulen sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Zukunftsakademie Heidenheim zur Förderung von MINT-Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern.
DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle betonte die Bedeutung dieses anspruchsvollen Amtes. An den neuen Rektor gerichtet sagte sie: „Herzlichen Dank, dass Sie sich auf den Weg gemacht haben, dass Sie sich zur Wahl gestellt haben und dass Sie gewählt wurden!“
Hoffmann unterstrich abschließend die besondere Stärke der Region: „Der Zusammenhalt der Akteure in Politik, Wirtschaft und Bildung in Ostwürttemberg ist stark. Gemeinsam verfügen wir über die Ressourcen und Fähigkeiten, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich anzugehen.“ Ein mustergültiges Beispiel für dieses Miteinander sieht Landrat Peter Polta in dem vor knapp einem Jahr neu eröffneten Digitalcampus der DHBW Heidenheim. „Damit unsere Hochschulen auch infrastrukturell auf Topniveau agieren können, ist nicht nur die Hochschule selbst gefordert. Unterstützung kommt hier auf breiter Ebene von öffentlicher und privater Hand. Ich freue mich sehr, dass auch der Landkreis Heidenheim mit 1 Mio. Euro seinen Beitrag leisten konnte. Ich bin mir sicher, dass sich die Investition in den Neubau der DHBW für alle Beteiligten, für den Landkreis und die gesamte Region Ostwürttemberg in vielfacher Hinsicht auszahlen wird.“
Mit seinem Amtsantritt verbindet Prof. Dr. Marcus Hoffmann den Anspruch, die DHBW Heidenheim als modernen, regional verankerten und zukunftsorientierten Hochschulstandort weiterzuentwickeln.
Zur Person Prof. Dr. Marcus Hoffmann
Dass Prof. Dr. Marcus Hoffmann die richtige Wahl für das Amt des Rektors ist, belegt seine Vita: Von 1998 bis 2009 arbeitete er als Leiter Marketing bzw. Leiter Marketing/Vertrieb in international ausgerichteten Unternehmen. Seit 2010 ist er an der DHBW tätig, zunächst als Professor an der DHBW Mosbach, seit 2012 als Studiengangsleiter und Dekan für Wirtschaft an der DHBW Heidenheim und seit 2015 zusätzlich als Prorektor. Als Mitglied der Hochschulleitung sorgte er für die Einführung neuer Studiengänge in den Bereichen Internationalisierung und Digitalisierung, engagierte sich in zahlreichen lokalen und standortübergreifenden Ausschüssen und Gremien und trug so maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der DHBW Heidenheim bei.