Kompetenzbereiche
Hands-on Dementia ist ein interaktiver Demenz-Simulator, der es Teilnehmenden ermöglicht, die Symptome von Demenz durch praktische Aktivitäten zu erleben und zu verstehen. Der Simulator besteht aus 14 Stationen, die typische Alltagsaktivitäten wie Ankleiden, Frühstücken, Kochen, Einkaufen, den Straßenverkehr bewältigen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen, beinhalten. Die Stationen sind so konzipiert, dass sie Herausforderungen, vor denen ältere Menschen mit kognitiven und funktionalen Einschränkungen im Alltag stehen, simulieren. Die Teilnehmenden, die nacheinander die Stationen durchlaufen, können das eigene Unvermögen erleben, Unbehagen empfinden und negative Emotionen entwickeln. Ziel ist es, durch die Förderung von Empathie und Reflexion der Herausforderungen angemessene Angebote und Umgangsweisen für Menschen mit Demenz zu entwickeln.
- Vermittlung der wichtigsten Veränderungsprozesse bei Demenz: kognitive, emotionale und sensorische Veränderungen als Herausforderungen im Alltag
- Entwicklung von Empathie und ein tieferes Verständnis für die Erkrankung und damit verbundenen Verhaltensweisen und Emotionen
- Vermittlung der Bedeutung von Geduld, Kommunikation und unterstützenden Strategien
- Vermittlung der Herausforderungen für Sorgende von Demenzerkrankten und Entwicklung geeigneter Unterstützungsmöglichkeiten
Forschungs- und Kooperationsgebiete
- Vermittlung der wichtigsten Veränderungsprozesse bei Demenz: kognitive, emotionale und sensorische Veränderungen als Herausforderungen im Alltag
- Entwicklung von Empathie und ein tieferes Verständnis für die Erkrankung und damit verbundenen Verhaltensweisen und Emotionen
- Vermittlung der Bedeutung von Geduld, Kommunikation und unterstützenden Strategien
- Vermittlung der Herausforderungen für Sorgende von Demenzerkrankten und Entwicklung geeigneter Unterstützungsmöglichkeiten
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Lehrgebiete
- Simulierung altersbedingter kognitiver, funktionaler und sensorischer Einschränkungen mit dem Ziel der Förderung von Empathie und Kompetenz im sozialen, geragogischen und sozialpflegerischen Umgang mit Menschen mit Demenz
- Überprüfung der Barrierefreiheit bzw. von Umweltanforderungen in Häuslichkeit, Quartier und institutionellen Settings mit dem Ziel, die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz möglichst angemessen einschätzen zu können und bei der Konzeptentwicklung von beispielsweise neuen technologischen Unterstützungsangeboten berücksichtigen zu können
Ausstattung
Der Demenzsimulator besteht aus 14 Alltagssituationen mit jeweils einem Anleitungsheft und Begleitmaterial. Die Simulation ist eingebettet in die Fallgeschichte von Erna Müller und jedes Anleitungsheft umschreibt die Aufgabe und Herausforderung, vor der sie steht. Zum Abschluss jeder Alltagssituation folgt eine kurze Information zu Wissenswertem über die Symptomatik einer Demenz, die nach Bedarf fachlich vertieft werden sollte. Die Stationen können je nach Rahmen und Zielsetzung der Lehrveranstaltung beliebig ausgewählt und zusammengestellt werden.
Ansprechpersonen
Marienstraße 20, Raum 615, 89518 Heidenheim
- Telefon
- +49.7321.2722.421
- Weitere Informationen über Prof. Dr. Andrea Helmer-Denzel
- Informationen zur Studienrichtung Casemanagement im Sozial- und Gesundheitswesen
- Informationen zur Studienrichtung Soziale Arbeit mit älteren Menschen / Bürgerschaftliches Engagement
- Kontakt Sekretariat Studienrichtung Soziale Arbeit mit älteren Menschen / Bürgerschaftliches Engagement
Marienstraße 20, Raum 606, 89518 Heidenheim
- Telefon
- +49.7321.2722.425