Neuer Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen und Ausbau der Zusammenarbeit von WiRO und DHBW
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Region Ostwürttemberg (WiRO) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart, um die Fachkräftesicherung, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Region Ostwürttemberg weiter zu stärken.
Ein zentraler Baustein der Kooperation ist die bedarfsorientierte Weiterentwicklung des Studienangebots der DHBW Heidenheim. Erstmals wird der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen direkt am Standort Heidenheim angeboten. Dieses neue Angebot unterstützt insbesondere die Aktivitäten des Transformationsnetzwerkwerkes Ostwürttemberg der Automobil- und Zuliefererindustrie Ostwürttemberg, , bei dem die WiRO einer von vier Verbundpartnern ist und das u.a. auf die gezielte Weiterbildung von Beschäftigten ausgerichtet ist.
Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Gewinnung internationaler Fach- und Führungskräfte. Das Welcome Center Ostwürttemberg der WiRO fungiert dabei als zentrale Anlauf-, Erstberatungs- und Informationsstelle für kleine und mittlere Unternehmen bei der Rekrutierung sowie der schnellen und erfolgreichen Integration internationaler Fachkräfte. Gleichzeitig unterstützt es internationale Fachkräfte, deren Familien sowie Studierende bei ihrem Ankommen in Ostwürttemberg. Ergänzend plant die DHBW Heidenheim, den Anteil internationaler Studierender bis zum Jahr 2030 weiter zu erhöhen. Ein wichtiger Baustein ist dabei der Ausbau des sogenannten Bridge Year Programs, das internationale Studieninteressierte gezielt auf ein duales Studium in der Region vorbereitet. Die Aktivitäten beider Institutionen sollen künftig noch enger aufeinander abgestimmt werden.
Die regionale Wirtschaftsförderung WiRO bündelt als Impulsgeber die Wirtschaftsförderungsaktivitäten in Ostwürttemberg und treibt die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts aktiv voran. Die DHBW Heidenheim leistet mit ihrem dualen Studienmodell, das Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft, einen wesentlichen Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften für die regionalen Unternehmen. Beide Institutionen arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich in zahlreichen Initiativen zusammen – die nun vereinbarte Intensivierung der Kooperation ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft der Region.