Forschung zu Digitalisierung und Motivation von Mitarbeitenden auf internationaler Konferenz in Barcelona präsentiert

Heidenheim/Barcelona, Juli 2026 – Wie wirkt sich der Digitalisierungsgrad von Unternehmen auf die Zufriedenheit und Motivation von Mitarbeitenden aus? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich der wissenschaftliche Beitrag „How the Level of Digitalization Affects Employee Satisfaction and Work Motivation“, der auf der internationalen Multikonferenz KES Smart Digital Futures 2026 in Barcelona vorgestellt wurde. Die Konferenz fand vom 17. bis 19. Juni statt und vereinte mehrere Fachkonferenzen zu Smart Systems und digitalen Zukunftstechnologien.

Der wissenschaftliche Beitrag entstand als Kooperationsprojekt zwischen der DHBW Heidenheim und der Hochschule Aalen. Autor*innen sind Prof. Dr. Christopher Reichstein (DHBW Heidenheim), Prof. Dr. Ralf-Christian Härting (Hochschule Aalen), Esma Dogan, Irma Hodzic, Ece Karacan und Katrin Kubiak. Die dem Beitrag zugrunde liegende Forschungsarbeit wurde im Rahmen des Integrationsseminars des Studiengangs Digital Business Management gemeinsam mit einer studentischen Projektgruppe der DHBW Heidenheim erarbeitet. Die Studierenden bereiteten die Ergebnisse wissenschaftlich auf und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Publikation sowie zur Präsentation der Forschungsergebnisse auf internationaler Ebene.

Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, wie sich der Digitalisierungsgrad von Unternehmen auf die Mitarbeiterzufriedenheit und die Arbeitsmotivation auswirkt. Grundlage der Untersuchung war eine standardisierte Online-Befragung von 125 Beschäftigten aus deutschsprachigen Ländern. Die erhobenen Daten wurden mithilfe eines Strukturgleichungsmodells ausgewertet.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Digitalisierungsgrad die Mitarbeiterzufriedenheit signifikant positiv beeinflusst. Gleichzeitig wirkt sich eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit deutlich positiv auf die Arbeitsmotivation aus. „Die Studie zeigt, dass digitale Transformation weit mehr ist als die Einführung neuer Technologien. Entscheidend ist, wie Unternehmen den Wandel gestalten und ihre Mitarbeitenden dabei mitnehmen. Wo Digitalisierung mit guter Kommunikation, Beteiligung und einer wertschätzenden Unternehmenskultur einhergeht, kann sie sich positiv auf Zufriedenheit und Motivation auswirken“, erläutert Prof. Dr. Christopher Reichstein die Ergebnisse.

Die Präsentation der Forschungsergebnisse in Barcelona bot den Autor*innen die Möglichkeit zum internationalen wissenschaftlichen Austausch über die Rolle digitaler Technologien in Organisationen und die menschliche Dimension digitaler Transformationsprozesse. Die gemeinsame Publikation zeigt, wie Lehre, studentische Projektarbeit und angewandte hochschulübergreifende Forschung erfolgreich miteinander verknüpft werden können und so auch auf internationaler Ebene Sichtbarkeit erlangen.