Bewegung im Fokus: Hebammenstudierende entwickeln Konzepte zur Gesundheitsförderung
Wie lässt sich Bewegung im Alltag von Frauen, Familien und Hebammen gezielt fördern? Mit dieser Frage haben sich die Studierenden der Kohorte 23H im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim in ihrem Integrationsseminar beschäftigt. Im Zentrum stand das Thema „bewegungsförderliche Settings im Kontext von Frauen- und Familiengesundheit und Hebammentätigkeit“.
Vier Gruppen beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven:
- Alltagsbewegung von Familien mit Säuglingen im ersten Lebensjahr
- Bewegungsförderliche Arbeitsplätze für klinisch tätige Hebammen
- Gestaltung bewegungsfreundlicher Lern- und Arbeitsumgebungen im Studium der Angewandten Hebammenwissenschaft
- Förderung körperlicher Aktivität während der Schwangerschaft
Begleitet von Vorlesungen zu Grundlagen des Projektmanagements erarbeiteten die Studierenden eigene Konzepte und setzten verschiedene Werkzeuge der Projektarbeit ein. Die Ergebnisse präsentierten sie im Rahmen einer internen Posterpräsentation, bei der Chancen, Grenzen und praktische Umsetzungsmöglichkeiten intensiv diskutiert wurden.
Die Studierenden zeigten, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Erfahrungen verbinden lassen, um Gesundheitsförderung konkret in den Alltag von Familien, Hebammen und Studierenden zu tragen.
„Unsere Studierenden erleben in solchen Projekten sehr anschaulich, wie sie evidenzbasierte Theorie mit der Praxis verbinden und damit einen konkreten Beitrag zur Gesundheitsförderung von Frauen und Familien leisten“, sagt Prof. Dr. Daniela Kahlke, Professorin für Angewandte Hebammenwissenschaft an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim.