Semesterübergreifendes Projekt "Marktorientierte Produktentwicklung"

MPE-Projekte 2022/04

Studierende entwickelten Drohne für Obsternte

Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen entwickelten eine Drohne mit Greifarm, die auf die Ernte von Äpfel spezialisiert ist - die Drovest. Weiterlesen

 

Beschlagschutz für Brillen - Studierende forschen daran

Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen forschen an einer Lösung für beschlagene Brillen. Die Projektgruppe "fogkiller" baut momentan an einem Prototypen. Weiterlesen

Studierende entwickeln Akku-Wärmekissen für Babys

Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen entwickelten ein Kissen für Babys, dass sich durch einen einsetzbaren Akku aufwärmt. Weiterlesen

MPE-Projekte 2021/12

Schlüsselanhänger für den Ernstfall

„Jährlich sterben 10.000 Personen an akuten Herzerkrankungen aufgrund von unterlassener Erste-Hilfe. Viele Personen trauen sich die Reanimation nicht zu oder haben Angst etwas falsch zu machen“, sagt Projektleiterin Leonie Staudenmayer. Deshalb hat sie mit ihren fünf Teammitgliedern den KeyDoc, einen Assistenten zur Reanimation entwickelt. Weiterlesen

 

Studierende entwickeln universelle Dachbox

Wer ein neues Auto kauft, braucht meistens auch eine neue Dachbox, weil Dachboxen oft nur auf ein Fahrzeugmodell passen. Grund dafür ist die Vielzahl verschiedener Trägersysteme, die meist von Fahrzeugmodell zu Fahrzeugmodell unterschiedlich sind. Das Projektteam MagBox hat deshalb eine universell einsetzbare Dachbox entwickelt. Weiterlesen

 

Keramikhülsen automatisiert auffädeln

Das fünfköpfige Projektteam CERATHREAD entwickelte eine automatisierte Anlage, gemäß Industrie 4.0, zum Auffädeln von Keramikhülsen auf einen Heizdraht für einen Dualen Partner der DHBW Heidenheim. Die Anlage umfasst einen Wendelfördertopf mit einem nachfolgenden Förderband, welches mit einer Bilderkennung und einer gekoppelten Druckluft-Aussortierungseinheit ausgestattet ist. Weiterlesen

 

MPE-Projekte 2020/12

Automatisierte Medikamentendosierungen für Pflegeeinrichtungen

Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Heidenheim entwickelten neue Geschäftsideen im Rahmen der semesterübergreifenden marktorientierten Produktentwicklung (MPE). So ist auch das Start-Up-Unternehmen Remedix entstanden. Das von Studierenden der DHBW Heidenheim gegründete Start-Up Remedix möchte den Arbeitsalltag von Pflegepersonals im Gesundheitsbereich erleichtern. Weiterlesen

 


Studierende optimieren Wärmezufuhr für Brut- und Trockenschränke

Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Heidenheim entwickelten neue Geschäftsideen im Rahmen der semesterübergreifenden marktorientierten Produktentwicklung (MPE). So entstand auch das Projektteam „Ceraspy“. Ceraspy möchte in Kooperation mit der Firma Memmert GmbH & Co. KG aus Schwabach bei Nürnberg ein Problem in deren Produktion von Brut- und Trockenschränken lösen. Weiterlesen


Fahrgemeinschafts-App für Studierende

Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen entwickelten ein Konzept für eine App, durch die Studierende Fahrgemeinschaften bilden können. Die App StudiCar wird von der StuV weitergeführt. Weiterlesen

 


Studierende entwickeln Pfandsystem für Metzgereien

Ein Mehrwegboxen-Pfandsystem für Metzgereien entwickelten Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen. Dies wird nun auch von der lokalen Metzgerei Heußler umgesetzt. Weiterlesen

 

MPE-Projekte 2019/12

Leitungswasser ohne Mikroplastik

Mikroplastik bezeichnet allgemein Kunststoffteilchen kleiner als fünf Millimeter und ist mittlerweile häufig auch im Leitungswasser zu finden. Die Projektgruppe „Aquapoly“ will durch eine Nassfiltration Mikroplastik aus dem Leitungswasser entfernen. Sie setzt zur Beseitigung dieser Verunreinigung direkt bei der Entnahme von Trinkwasser an, wobei durch den installierten Filter die Mikroplastikpartikel entfernt werden. Das Projekt wurde von Projektleiter Benedikt Stimpfig in Kooperation mit der BWF Envirotec ins Leben gerufen.

 


Kartusche gegen Kunststoffmüll

Viele Körperpflegeprodukte wie Shampoo, Zahnpasta oder Cremes sind in Einwegverpackungen aus Kunststoff verpackt. Durch die unterschiedlichen Materialien der einzelnen Komponenten ist das Recycling sehr aufwändig, und ein Großteil des Verpackungsmülls landet in Billiglohnländern oder in der Umwelt. Sieben Studierende aus Indien, Mexiko, Deutschland und Südafrika wollen das mit ihrem Projekt GrEcCo ändern. Sie entwickelten ein Spendersystem für Körperpflegeprodukte jeglicher Art, bei dem kein Einwegplastik verwendet wird. Nach Gebrauch kann die leere Aluminiumkartusche durch eine volle ausgetauscht werden. Die GrEcCo-Kartusche wurde dabei so entwickelt, dass sie mehrfach verwendet werden kann und auch nach längerem Gebrauch noch voll funktionsfähig ist.

 


Aerodynamisches Trinken

Simple-Drinking-Rhythm-Bottles (SDR-Bottles) ist ein speziell für Triathleten entwickeltes Trinksystem. Dieses System unterstützt Leistungssportler auf legale Weise. Im Wettkampf verliert der/die Sportler/in durch das Trinken an Zeit und Kraft, etwa durch die benötigte Saugleistung oder das Verlassen der optimalen aerodynamischen Position. Bei der SDR-Bottle kann mit Hilfe einer kleinen Pumpe das individuell angepasste Trinkvolumen pro Trinkvorgang eingestellt werden. Mit Hilfe eines Knopfes am Lenker wird der Trinkvorgang gestartet und beendet.

 


Spülmaschine für unterwegs

Veraltete Wohnungen und Campingwagen besitzen häufig keinen geeigneten Wasseranschluss für Spülmaschinen. Das Nachrüsten ist teuer, deshalb wird von Hand gespült oder Einweggeschirr verwendet. Das produziert Müll, und es wird viel Wasser verbraucht. Deshalb entwickelte das Team von „Wash-2-Go“ eine portable Spülmaschine. Durch ein eigenes Tanksystem wird rund 50% weniger Wasser als beim Spülen von Hand verbraucht, und die portable Spülmaschine hilft vor allem beim Camping die Verwendung von Einweggeschirr zu vermeiden.

 

MPE-Projekte 2019/05

Kaffee ohne Strom

Ob in der Hochschule, im Auto oder beim Wandern – jeder Kaffeetrinker hatte in mindestens einer dieser Situationen schon einmal den Wunsch nach einem frischen Kaffee. Eine Lösung für das Problem hat die Gruppe „goffee“ gefunden. Die Studierenden entwickelten eine portable Kaffeemaschine, die keine externe Stromquelle braucht. So kann man frischen Kaffee überall genießen. Benötigt werden nur „goffee“, Wasser und eine Kapsel. Per Knopfdruck wird Hitze erzeugt und schließlich Kaffee. „Push, heat, drink – so simpel kann Kaffee kochen sein“, sagt Projektleiter Axel Thurnhofer.

 


Vorbilder für Schüler

Schülern zeigen, welche Möglichkeiten sie auf dem Arbeitsmarkt haben, das hat sich die Gruppe MODELO zum Ziel gesetzt. Aus ihren eigenen Erfahrungen und aus dem öffentlichen Diskurs haben sie erkannt, dass vor allem Vorbilder die spätere Laufbahn prägen. „Kinder von ökonomisch erfolgreichen Eltern sind häufig ebenfalls erfolgreich“, erklärt Projektleiter Julius Bühre. Deshalb entwarf die sechsköpfige Gruppe die Internet-Plattform www.vorbilder-modelo.de. Über die Seite sollen die Schulen und wissenschaftlich, gesellschaftlich oder ökonomisch erfolgreiche Personen zusammengebracht werden – mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der ihnen offenstehenden Werdegänge aufzuzeigen.  

 


Sichere Ladung

Das Team „Smart Edge“ hat sich intensiv mit dem Thema Ladungssicherung beschäftigt. „Unser Ziel war es, einen intelligenten Kantenschutz zu entwickeln, der mit einer eingebauten Druckmesstechnik die korrekte Sicherung der Ladung überwacht“, erklären die Projektleiter André Raabe und Florian Schröter. Sobald sich ein Zurrmittel lockert, ändert sich der anliegende Druck am Kantenschutz. Diese Änderung wird über das integrierte Sendemodul an den Fahrer übermittelt. Dadurch kann er unverzüglich reagieren und die Ladungssicherung wieder in den sicheren Ausgangszustand bringen.

 


Hilfe für alte Menschen am Flughafen

Am Flughafen gibt es oft sehr lange Wege zum Gate. Ausdauer ist daher gefordert. Jedoch können einige Mitmenschen diese Fähigkeiten aufgrund von Krankheit, gehobenen Alters oder Behinderung nicht mehr aufbringen. Die Gruppe TRAVIS will für diesen Personenkreis das Fliegen erleichtern. Das Projektteam entwickelte dafür ein autonomes Gepäck- und Personenbeförderungssystem für Flughäfen. „Das Transportsystem soll Passagiere durch einen Scan ihres Tickets autonom zum Gate fahren und dabei das Handgepäck direkt mitnehmen“, erklärt Projektleiter Philipp Wegmeth die Vorgehensweise.

 

MPE-Projekte 2018/12

Leichtbaufelge neu gedacht

Die Projektgruppe „AeroRim“ hat es sich als Ziel gesetzt, eine Leichtbaufelge aus CFK zu fertigen. Diese soll zusätzlich durch eine vorausgehende Galvanisierung mit einer Metallschicht überzogen werden, um die Felge gegen Umwelteinflüsse zu schützen. Die Idee soll mittels einer speziellen Harz-Härter-Kombination realisiert werden, die zusammen mit einem Karbonfasergelege die Felgenform bildet. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Studierenden bereits verschiedene Vorarbeiten geleistet: Zum Projektbeginn haben sie eine umfangreiche Befragung auf der Messe „The Tire Cologne“ sowie im Web zur Marktanalyse gestartet. Im Zuge dieser Befragung wurden zudem die möglichen Zielgruppen genauer spezifiziert. Die Entwicklung richtet sich demnach insbesondere an Personen, für die ihr KFZ einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert hat und die zugleich bereit sind, für eine innovative Felgenneuheit zusätzliches Geld auszugeben.

 


Gemüse umweltschonend verpacken

Insgesamt 32 Prozent aller Gemüse- und Obstverpackungen werden für Tomaten verwendet. Sehr oft sind dies Verpackungen aus Plastik. Dies will das Team „GreeenS“ ändern: Im Rahmen ihres Projekts fokussieren sich die acht angehenden Wirtschaftsingenieurinnen auf die Entwicklung einer vollständig kompostierbaren Tomatenverpackung. „Durch die Verwendung von Graspapier, wollen wir einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten“, erklärt Projektleiterin Regina Huber. Desweiteren wollen sie Kunden ansprechen, welche auf Grund von hygienischen Aspekten kein loses Gemüse konsumieren möchten. Neben dem ökologischen Vorteil bietet die kompostierbare Verpackung noch einen weiteren Mehrwert: Durch ihre optimierte Stabilität werden die Tomaten in Form gehalten und können gestapelt werden. Zudem wollen die Studentinnen durch eine angepasste Falttechnik und einen zusätzlichen, stabilisierenden Einsatz den Inhalt vor mechanischen Einflüssen optimal schützen.

 


Intelligent ans richtige Gate gebracht werden

Das Projektteam "Transport Vehicle and Intelligent System", kurz Travis, hat sich fest vorgenommen, den Passagieren an großen Flughäfen eine angenehmere Mobilität anzubieten. Konkret soll der fahrbare Untersatz Travis nach dem Check-In und Security-Check insbesondere Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität automatisch zum passenden Gate am Flughafen fahren. Dafür nötig ist einzig der Scan des Flugtickets. Den Weg kennt Travis allein. Um herauszufinden, ob so ein Gefährt überhaupt gewünscht ist, haben die Studierenden eine Befragung durchgeführt. Auch Kontakte zum Flughafen München bestehen bereits.

 

MPE-Projekte 2018/05

Der Kaffeeroboter

Die Gruppe "Automatic Coffee Supply" (Video) befasst sich mit der Entwicklung eines Systems für eine automatische Kaffeezubereitung. "Das System soll dem Bedienpersonal eines gastronomischen Betriebes die Zubereitungsarbeit abnehmen, um Zeit und Kosten zu sparen", erklärt Wirtschaftsingenieurwesen-Student Marco Fiedler. Das System übernehme dabei einen Teil der Arbeitsschritte wie beispielsweise die Auftragseingabe, die Tassenerwärmung, die Tassenbereitstellung unter dem Kaffeeauslauf sowie das Abstellen der befüllten Tasse an einem vereinbarten Ablageort mit Hilfe eines selbst gebauten Roboterarms mit Greifer. Dieser ist so konstruiert, dass der Mechanismus des Greifens rein pneumatisch betrieben wird.

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Vereinfachtes Einkaufen im Supermarkt

Das Einkaufserlebnis nachhaltig verändern - dieses Ziel hat sich das Projektteam Connected Shopping Cart gesetzt: Mithilfe der innovation Bluetooth-Low-Energy-Technologie soll der Einkäufer sich zukünftig leichter im Supermarkt zurechtfinden. Möglich wird dies durch ein am Einkaufswagen montiertes Tablet, das den Käufer durch die Regale navigiert. Und auch den Marktleiter soll die neue Technologie erfreuen: Er kann den Kundenstrom in seinem Laden analysieren.

 


Fahrzeugsuche beendet

Wo hat der Kollege nur das Fahrzeug abgestellt? In einem Unternehmen mit mehreren Fahrzeugen und einem großen Firmengelände kann sich diese Frage schon mal stellen. Zusammen mit dem Heidenheimer Unternehmen Voith Digital Solutions GmbH hat die studentische Gruppe "Intelligent Trolley Tracking" sich daher die Ortung und Identifizierung von Flurförderfahrzeugen und Anhängern zur Aufgabe gemacht. Dazu werden die Fahrzeuge mit Sendern ausgestattet, die in bestimmten Zeitintervallen Fahrzeugdaten an einen Empfänger senden, der auf dem Firmengelände positioniert ist. "Neben der reinen Positionsermittlung werden Informationen wie z. B. der momentane Beladungszustand des Fahrzeuges mit Hilfe spezifischer Sensorik übermittelt", erklärt Student Michael Lober. Das System soll dazu beitragen, den Suchaufwand für freie Kapazitäten zu minimieren und die Transportwege der Fahrzeuge effizienter zu gestalten. "Damit können Engpässe vermieden und die Transporteinheiten besser genutzt werden."

 


Intelligente Wohnungssuche

"In Deutschland fanden 2013 10,9 Millionen Umzüge statt, 2015 waren es schon 13,7 Millionen. Und das bei einer Bevölkerung von 82,7 Millionen Menschen. Trotz des steigenden Bedarfs gibt es keine Innovation bei der Wohnungsvermittlung", schildert Dennis Mildenberger die Problematik. Zusammen mit Hendrik Jansen hat er daher die Immobilienplattform ISTATE entwickelt. "Durch die Standardisierung der Wohnungsinserate und die Attributierung von Mietern können diese durch ein Matching-System aufeinander abgestimmt werden", erklären die beiden Entwickler ihre Idee. Die Plattform findet durch diese Kombination den richtigen Mieter für die richtige Wohnung.

 


Rolltreppefahren für Rollstuhlfahrer

Mehr Mobilität für Rollstuhlfahrer verspricht die Entwicklung "Wheelchair Safe System" von acht Wirtschaftsingenieurwesen-Studierenden. "Die Barrierefreiheit wird in Deutschland immer weiter vorangetrieben. Dennoch sind wir darauf aufmerksam geworden, dass es nicht überall Aufzüge gibt bzw. der vorhandene Aufzug weit weg oder defekt ist", erläutert Student Patrick Brehm. Rollstuhlfahrer sind daher oftmals gezwungen, die Rolltreppen zu verwenden - nicht ohne Risiko. "Sie halten sich mit den Händen am Handlauf fest. Allerdings kommt es vermehrt zu Unfällen, indem der Rollstuhl auf der Rolltreppe abrutscht und der Rollstuhlfahrer sich nicht mehr festhalten kann." Um dieser Unfallgefahr vorzubeugen, wollen die Studierenden Rollstühle zukünftig mit einer Gurtrolle ausstatten. Daran befestigt sind Griffe, die mit dem Handlauf der Rolltreppe verkeilt werden und so den Rollstuhlfahrer sichern.

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MPE-Projekte 2017

Der Kaffeeroboter

Im Rahmen des Projekts Marktorientierte Produktentwicklung befasst sich die Gruppe "Automatic Coffee Supply (ACS)" mit der Entwicklung eines Systems für eine automatische Kaffeezubereitung. "Unser System soll dem Bedienpersonal eines gastronomischen Betriebes die Zubereitungsarbeit abnehmen, um Zeit und Kosten zu sparen", erklärt Wirtschaftsingenieurwesen-Student Marc Gaugel. Das System übernehme dabei einen Teil der Arbeitsschritte wie beispielsweise die Auftragseingabe, die Tassenerwärmung, die Tassenbereitstellung unter den Kaffeeauslauf sowie das Abstellen der befüllten Tasse an einem vereinbarten Ablageort mit Hilfe eines selbst gebauten Roboterarms mit Greifer. Dieser ist so konstruiert, dass der Mechanismus des Greifens rein pneumatisch betrieben wird.

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Gemüseanbau zuhause

Familien und Alleinstehenden, Kindern, Erwachsenen und Rentnern, egal ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben, die Möglichkeit geben, Gemüse in den eigenen vier Wänden anzubauen - dieses Ziel hat sich das studentische Team "HomeFarming" im Rahmen des Projekts Marktorientierte Produktentwicklung gesetzt. Die HyFarm wurde speziell für die Verwendung in Wohnungen, ohne Zugang zu Grünflächen, konzipiert. "Unsere Lösung sieht so aus, dass die angebauten Pflanzen automatisch über einen Wasserkreislauf mit Nährstoffen versorgt werden und somit keine Erde im System benötigt wird. Zusätzlich optimiert eine spezielle LED-Beleuchtung das Wachstum der Pflanzen", verrät Projektleiter Fabian Hofmann.

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Optimiertes Autozelt für günstige Urlaube

Wer mit dem eigenen Auto in den Urlaub fahren will aber keine teuren Hotelgebühren zahlen und trotzdem eine angenehme Nacht verbringen will, für den bietet "AerieTent" genau das Richtige. Das Projektteam entwickelt ein innovatives Autodachzelt, das wesentlich leichter, effizienter und kostengünstiger ist als herkömmliche Dachzelte. „Bei der Herstellung des ersten Prototypen verwendeten wir eine Herstellungstechnik die bisher noch nicht im Zeltbau eingesetzt wurde und dadurch ein signifikantes Alleinstellungsmerkmal des Produktes bildet“, erläutert Marc Gehring.

 


Eine Lunchbox, die Essen aufwärmt

Das MPE-Team "Aviari" entwickelt eine Lunchbox, welche die darin enthaltenen Lebensmittel selbständig, ohne fremde Energiequelle aufwärmen kann. So kann man unterwegs eine vorgekochte Mahlzeit warm genießen, ohne auf eine Energiequelle angewiesen zu sein. Die Idee dazu kam als es an der DHBW Heidenheim noch kein Mensa-Angebot gab und viele Studierende das von zuhause mitgebrachte Essen mangels Aufwärmmöglichkeit kalt essen mussten.

 


Energie aus Kaffee

Jährlich fallen über 20 Millionen Tonnen Kaffeesatz an. Der Großteil davon landet im Müll. Die Gruppe "MoccaG" präsentiert eine Möglichkeit, um den Kaffeesatz ökologisch zu verwerten. Die Idee ist es, aus Kaffeesatz Energie zu gewinnen indem der Kaffeesatz zur Herstellung von hochwertigen Briketts verwendet wird. Der Endverbraucher kann diese in einem herkömmlichen Ofen rückstandslos verbrennen.

 


Unterstützung für Roboter-Schulungen

Aufgrund der wachsenden Digitalisierung und Automatisierung in vielen Bereichen der Automobil-Industrie und in den Zulieferbetrieben ist eine praxisorientierte Roboter-Schulung mit geeigneten Hilfsmitteln unumgänglich. Die Gruppe "Robot-Eye-Controll" konzipiert eine Augmented Reality-Applikation, die als Werkzeug eines Industrie-Roboters dient und den Lehrbeauftragten über Visualisierung von Arbeitsanweisungen unterstützt.

 


Mehr Mobilität durch den Rollstepstar

Wer selbst einen Rollator nutzt oder schon einmal beobachtet hat, wie schwierig es ist, einen Bordstein zu überwinden, kennt das Problem: Eine alltägliche Kante wird zu einem fast unüberwindbaren Hindernis. Das Team "Rollstepstar" erarbeitet eine Idee, die es einem Rollator-Benutzer erlaubt, Bordsteinkanten sicher und kraftsparend zu überwinden und somit die Mobilität für den Anwender, die oft durch Alter oder Krankheit eingeschränkt ist, zu erhöhen.

 


Spezl-App ermöglicht spontane Aktivitäten

Ob in einer neuen Stadt oder am Freitagabend im Wohnzimmer – Jeder kennt die Situation, dass keiner im Freundeskreis Zeit. Und jetzt? Die Spezl App ermöglicht es dem User ein Event zu erstellen, an bereits verfügbaren Events teilzunehmen und sich zu treffen. Durch die breitgefächerte Auswahl an Kategorien und Events richtet sich Spezl an alle, die Lust haben ihre Freizeit mit abwechslungsreichen Aktivitäten und unternehmensfreudigen Leuten zu gestalten.

 

MPE-Projekte 2016

Ausstiegshilfe für ältere Generationen

Die Projektgruppe "AutoMate" verfolgt das Ziel, das Ein- und Aussteigen aus einem PKW für die ältere Generation zu erleichtern. Realisiert wird die Ausstiegshilfe über eine elektrisch betriebene Halterung, deren Antribe hinter dem Sitz befestigt ist und dafür sorgt, dass die Halterung bei Bedarf in die unterstützende Position gebracht wird. Dabei sorgt ein automatischer Klappmechanismus für eine optimale Position der Halterung. Während des Fahrens ist die Halterung zwischen Seitenschweller und Sitz eingeklappt,wodurch der Fahrer bzw. die Fahrerin nicht durch die Halterung behindert wird.

 


Drahtlose Temperaturmessung

Das Ziel des Projekt-Teams „WIROTEMP“ ist die Entwicklung einer drahtlosen Temperaturmessung an rotierenden Teilen im Maschinen- und Anlagenbau. Der Kern des Messsystems ist ein passiver Temperatursensor, der neben dem Funksignal keine weitere Energieversorgung benötigt.

 


Innovative Bremsleuchte

Rund um das Thema Mobilität dreht sich das Projekt  „BID – Brake Intensity Display“. Ziel der Studierenden ist es, eine adaptive und nachrüstbare Bremsleuchte für den Automobilbereich zu entwickeln. Je nach Stärke der Bremsung sollen unterschiedlich viele LED-Einheiten einer Bremsleuchte symmetrisch aufleuchten, um so den nachfolgenden Verkehr über die Intensität der Bremsung zu informieren. Neben der erhöhten Sicherheit, werden durch die verbesserte Darstellung der Bremsintensität auch ökologische und ökonomische Aspekte gefördert. Das Projektteam sieht die Vorteile des Systems vor allem in den Punkten Kraftstoffeinsparung, Schonung des Bremssystems sowie einem verbesserten Verkehrsfluss.

 


Trinkwasser für Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit

Das Team des "Airwater Project" möchte gegen die globale Verknappung von lebensnotwendigem Trinkwasser angehen. Entwickelt wurde ein Gerät, das Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit mit Trinkwasser versorgen kann. Die Anlage entzieht der Umgebungsluft Wasser und bereitet dieses in Trinkwasserqualität auf. Die dafür nötige Energie wird über faltbare Solarmodule gewonnen. Diese Art der Wassergewinnung ist effizienter als andere Möglichkeiten, besonders wegen des geringen Wartungsaufwands und der geringen Leistungsaufnahme“, erklärt Projektmitglied Florian Demeter.

 


Sortenreine Mülltrennung

Das Team des "SMART-SORT" möchte das Problem der Müllverwertung angehen. Entwickelt wurde ein wirtschaftlich effizientes Verfahren zur Trennung von Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP), da diese den Hauptteil des Kunststoff-Abfalles ausmachen und sortenrein einen höheren Verkaufspreis erzielen und wiederverwendbar sind. Dabei wurde eine Maschinenanlage erstellt, die die sortenreine Trennung von PE und PP sicherstellt.

 


Absenkbare Sattelstütze

Vom Lenker aus versenkbare Sattelstützen sind heute aus dem Mountainbike-Sport nicht mehr wegzudenken – kaum ein Endurobike wird noch ohne diese Technik ausgeliefert. Die Projektgruppe „Delta M“ will das Konzept nun weiter verbessern und arbeitet an einer Sattelstütze, die sich absenken lässt, ohne dass der Fahrer den Sattel belasten muss. „Vor allem wer Rennen fährt, kennt das Problem: Beim Übergang aus einer Tretpassage, wo der Sattel oben ist, in ein Trailstück, wo der Sattel unten ist, verliert man wertvolle Zeit, da man während des Sattelabsenkens nicht mit voller Kraft in die Pedale treten kann“, erklärt Projektleiter Maximilian Schwarz.

 

Autonome Stromversorgung in freier Natur

Das Projektteam Faltovoltaik bietet eine Kompaktlösung für alle, die in der Natur nicht auf eine Stromversorgung verzichten wollen. Eine in einen faltbaren Pavillon integrierte autonome Stromversorgung bietet Ihnen durch das Zusammenspiel zweier Solarpanels auf dem Dach mit einem als Energiespeicher genutzten Hochleistungsakku dauerhaft genügend Energie zum Betrieb von Geräten der Unterhaltungselektronik, Leuchtmitteln, Ladegeräten, Kühlboxen und vielem mehr. Der Pavillon ist leicht zu transportieren und einfach aufzubauen.

 


Notrufsystem für Motorradfahrer

Das Ziel des Projekt-Teams „impeditio“ ist die Entwicklung eines Notrufsystem speziell für Motorradfahrer, welches automatisch einen Verkehrsunfall mittels Sensoren erkennt und einen gesetzeskonformen, georeferenzierten Notruf an die Rettungsleitstellen sendet. Dazu hat die Gruppe die Möglichkeit untersucht, Fahrzeugunfälle in Betrieben, auf Baustellen und im Straßenverkehr zu vermeiden, indem Sensoren zwei sich aufeinander zubewegende Fahrzeuge innerhalb eines Gefahrenbereiches erkennen und die Fahrzeugführer gewarnt werden. Beim Landespreis Baden-Württem-berg des European Satellite Navigation Competition 2015 haben sie mit ihrer Idee den zweiten Platz belegt.

 


Intelligentes Parkhaussystem

Die Projektgruppe "intelligent parking sys" hat sich zum Ziel gesetzt ein intelligentes Parkhaussystem für eine bessere Kapazitätsauslastung und eine kundenfreundliche Umgebung zu entwickeln. Damit möchten sie Autofahrern die Parkplatzsuche erleichtern und das Parken stressfrei und unkompliziert machen. Darüber hinaus sollen, durch eine visuelle Überprüfung der Stellplätze, Falscheinparker auf ihre Fehler hingewiesen werden. Das System basiert auf vernetzten, niedrigauflösenden Kameras, die durch eine Bilderkennungssoftware die Parkposition des Fahrzeugs überprüfen. Zusätzlich soll die Möglichkeit bestehen, per Smartphone-App VIP-Parkplätze zu reservieren.

 


Sichere Nutzung von Bankautomaten

Die Projektgruppe "SeCODE" verfolgt das Ziel, die Nutzung von Bankautomaten sicherer zu gestalten. Dies soll möglich gemacht werden, indem Betrugsmöglichkeiten wie beispielsweise Skimming, das illegale Ausspähen von Daten, unterbunden wird. Im Rahmen des Projektes wurde ein bedienerfreundliches, ausspähsicheres Eingabesystem entwickelt, welches sich durch eine wechselnde Eingabematrix auszeichnet. Hierbei werden die Ziffernfelder nach jeder Nutzung neu angeordnet, um das Erahnen der eingegeben Ziffern für Dritte zu verhindern. Zusätzlich sorgt die Oberfläche des Eingabesystems für einen eingeschränkten Ein-sichtswinkel.

 


Intelligentes Rührsystem

Das Projektteam "Souper!" hat sich zum Ziel gesetzt die moderne Küche zu revolutionieren. Im Rahmen des Moduls marktorientierte Produktentwicklung entwickelten sie ein automatisches- und intelligentes Rührsystem. Durch den speziellen Rühr-Algorithmus wird ein Anbrennen von Rührgerichten verhindert. Hierbei reguliert sich die Rührgeschwindigkeit selbst, sodass ein optimales Kochen sichergestellt ist.

 


Verkürzte Wartezeit an Kassen

Die Projektgruppe "smartbuy" möchte die oft sehr lange und unnötige Wartezeit an Kassen im Einzelhandel für die Kunden verkürzen. Die Waren werden dazu mit RFID-Tags ausgestattet. RFID-Tags geben ähnlich einem Barcode dem Artikel eine einmalige Kennung. Dadurch müssen die Waren an der Kasse nicht mehr einzeln gescannt werden, sondern können auf einmal kontaktlos identifiziert werden. Um die Idee umzusetzen, plant die studentische Projektgruppe die Erweiterung des Kassenbereichs mit einem RFID-Reader und RFID-Antennen und entwi-ckelte auf dieser Grundlage einen Prototypen. Des Weiteren recherchierte die Gruppe auch, für welche Märkte das System die besten Markteintrittschance hat.