Studieninhalte & Profil

Theorie & Praxis der Bank- und Finanzwirtschaft

Die Entwicklungen und Herausforderungen auf den Finanzmärkten bilden den Hintergrund für das Studium der Betriebswirtschaftslehre, Vertiefung Bank (BWL - Bank). Dabei ist die Bedeutung bank- und finanzbezogener Fragestellungen sowohl aus Sicht der Wirtschaft als auch der Gesellschaft stark gestiegen. In diesem Umfeld eröffnen sich den Mitarbeitern von Banken und weiteren Finanzinstituten anspruchs- und verantwortungsvolle Perspektiven.

Die Studienrichtung BWL - Bank vermittelt hierbei ein umfassendes Grundlagenwissen in der Betriebswirtschaftslehre sowie eine Vertiefung bank- und finanzwirtschaftlicher Zusammenhänge. Diese Kenntnisse werden in der Abfolge der Theoriesemester und der auf sie abgestimmten Praxisphasen strukturiert entwickelt. Im Mittelpunkt steht eine ganzheitliche Sicht der Entscheidungszusammenhänge.

Im Verlauf des Studiums nehmen die Veranstaltungen in der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre etwa zwei Drittel des fachbezogenen Studienumfangs ein. Die spezielle Betriebswirtschaftslehre im Bereich Banken und Finanzen macht etwa ein Drittel des gesamten Umfangs der angebotenen Fachveranstaltungen aus.

Schlüsselqualifikationen & Soft Skills  

Über die Vermittlung fachlicher Kenntnisse hinaus ist das Studium auf die Entwicklung von Fähigkeiten ausgerichtet, in deren Mittelpunkt eine umfassende Handlungskompetenz steht. So ist das Curriculum durchgehend auf die Entwicklung methodisch-analytischer Fertigkeiten ausgerichtet, mit denen die Studierenden zur eigenständig-wissenschaftlichen Gewinnung von Erkenntnissen befähigt werden. Es werden zudem persönliche und soziale Fähigkeiten vermittelt, mit denen die Studierenden eigene Stärken entwickeln können, und ebenso die Fähigkeit, sich in einen weiteren sozialen Kontext zu integrieren. Hierzu werden spezielle Seminare angeboten, die Präsentationstechnik, Gesprächsführung oder Rhetorik fördern. Ausgewählte Veranstaltungen werden in englischer Sprache angeboten.

Die anwendungsorientierten Studienschwerpunkte, die Entwicklung von Handlungskompetenz und die Vorteile des Studiums in kleinen Gruppen tragen zur Attraktivität des Studiums bei. Die Absolventen sind in der Lage, ihr theoretisches Wissen realitätsnah anzuwenden.  Der Studienplan verbindet damit eine anspruchsvolle theoretische Ausbildung mit einer gesamtheitlichen Vermittlung berufsqualifizierender Kompetenzen. Dies gilt vor allem für die Erarbeitung von sachgerechten und zielorientierten Lösungen für Kunden sowie die Steuerung von Finanzinstituten.

Die detaillierten Inhalte der Studienrichtung sind im Rahmenstudienplan aufgeführt.

 

Das duale Studienmodell

Die Interessenten für einen Studienplatz BWL – Bank bewerben sich bei einem Unternehmen aus der Bank- und Finanzwirtschaft ihrer Wahl – dem Dualen Partner. Haben sie mit dem Unternehmen einen Studienvertrag geschlossen, dann werden die Studierenden an der DHBW Heidenheim immatrikuliert. Es wechseln sich drei- bis sechsmonatige Theoriephasen an der Hochschule mit gleich langen Praxisphasen beim Dualen Partner ab. So kann die Theorie direkt in der Praxis angewandt werden, und umgekehrt ergeben sich aus den Erfahrungen der Praxis neue Ansatzpunkte für die Theorie.
  

Betriebswirtschaftslehre als Basis

Im Kern des dualen Studiums an der Fakultät Wirtschaft der DHBW steht immer eine umfassende betriebswirtschaftliche Grundausbildung: Die Studierenden beschäftigen sich mit sämtlichen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre, lernen die einschlägigen Rechtsgebiete und relevanten Bereiche der Volkswirtschaftslehre kennen, erlangen relevante statistische und wirtschaftsmathematische Fähigkeiten und trainieren die wissenschaftliche Methodik. In den Theoriephasen werden Sachverhalte sowohl in Anwendungsfällen als auch in theoretischen Modellen dargeboten. Als Komplement hierzu vermitteln die Praxisphasen die Besonderheiten, die bei der Anwendung von Kenntnissen unter den Bedingungen der wirtschaftlichen Realität gegeben sind.